Schmerzen und Depressionen lassen sich durch Musik lindern. Das fand Pflegeforscherin Sandra Siedlecki von der Cleveland-Clinic-Foundation heraus. Eine Woche lang verschrieb sie 60 Rheuma- und Rückenpatienten täglich eine Stunde Musik. Ein Drittel der Probanden hörte selbst gewählte Musik, ein weiteres Drirttel lauschte Instrumentalmusik. Das Kontroll-Drittel ging ohne Musik durch die Woche. Bei den Musikhörern sanken die Schmerzen signifikant um 12 bis 21 Prozent im Gegensatz zur Kontrollgruppe.
Ähnlich hilfreich war Musik für Schlaganfallpatienten, die das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung untersuchte. In Zusammenarbeit mit der Colorado State University und der neurologischen Abteilung des SRH-Klinikums Karlsbad-Langensteinbach wurde herausgefunden, dass Musiktherapie die Gehfähigkeit nach einem Schlaganfall verbessern kann. Zudem fiel auf, dass die Patienten zufriedener mit der Behandlung waren.
Quelle: "Bio"
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